Dienstag, April 27, 2010

CasGeMa

Casanova Gedächnis Mahlzeit.

Wenn man eh schon in Erinnerungen schwelgt, kann man auch gleich noch ein Schäufelchen oben drauf legen.



Rinderlende mit etwas angebratenem Gemüse, Kartoffeln, Zucchini und Paprika machen die Beilage. Salz fungiert im Solo als Gewürz.
Neben einer der liebenswerten Begleitung fehlt mir nur eine Nachspeise. Mousse au chocolat zum Beispiel.
Und während ich mir unterm Essen selber auf die Schulter klopfte, sah es die Katze gelassen.

Haas, Wolf

Nach der Lektüren des ersten, besser gesagt meines ersten Brenner-Romans, war es nur eine Frage der Zeit, bis etwas Sekundärliteratur den Weg auf den Tisch gefunden hat. Neben dem Buch von S. Nindl:
Wolf Haas und sein kriminalliterarisches Sprachexperiment
brauchte es anschließend ein Werk, das mir bei der Lektüre des vorgenannten behilflich sein kann:
Metzler Lexikon Literatur

Ich bin dann mal gespannt wo mich das noch hinführen wird.

Montag, April 19, 2010

Den Blogeinträgen nach zu urteilen könnte man meinen, dass in Augsburg viel mehr los ist als in Budapest. Oder wiederum so wenig, dass man Zeit zum Bloggen hat :)

Die erste Woche hier verging hauptsächlich mit organisatorischem Kram und Suchen/Auffinden der wichtigen Punkte, die ich für meinen Alltag brauche: also Einrichten des Internet (was mit einem alten Powerbook nicht so leicht ist, ergo: ein neuer Leopard wurde draufgeladen), Suche nach Coffee to go und einem guten Bäcker, nach guten und günstigen Möglichkeiten, gutes Gemüse einzukaufen und meine Sportarten ausüben zu können. Das mit dem Schwimmbad war schonmal nicht ganz so leicht… bisher war ich zwei Mal hier zum Planschen.

Die Öffnungszeiten für Normalsterbliche sind jedoch unter der Woche nachmittags/abends nur recht beschränkt, sodass man das Freibad in Anspruch nehmen muss. Ist bei strömendem Regen schon auch ein Erlebnis :)

Laufen – mal sehen. Nur einmal kurz probiert wegen Regen und Zeitmangel, geplant ist aber mal ein Laufausflug auf die Margit sziget.

Radfahren: schon drei Touren hinter mich gebracht – eine in den Süden, eine auf den Jánoshegy und eine wilde bis in die Slowakei. (bisschen verlängerte Version hiervon)




Wie man sieht, war es sehr schön, die Qual kam erst heute morgen, als ich aus dem Bett gestiegen bin…

Und dass die Stadt vor Melancholie nur so strotzt, wird Robert, der mich kommendes Wochenende mit einem Besuch beglücken wird, sicherlich bestätigen können. Das passt im Übrigen alles auch ins Gesamtbild der politischen Situation und der Architektur, der Atmosphäre und der Gesichter der Menschen hier. Aber darüber ein anderes Mal ausführlich…


Und einige Touri-Punkte konnte ich auch schon abhaken - ein Besuch auf dem Gellerthégy, der Burg und der Fischerbastei und auf dem Markt sowie einige Spaziergänge über div. Brücken haben mir sehr schöne Blicke auf diese tolle Stadt offenbart. Nur eine Kostprobe:




Mittwoch, April 14, 2010

Tulpen III

Den Blumen geht es auch noch gut. Sieht man ja.



Es geht einfach nix über ein gutes Blumenstudio wie das von meinem lieben Nachbarn Manfred Krämer.

Wer bis jetzt noch keinen Appetit hatte

darf ihn nun ruhig bekommen.

Das Brot ist aus den Pizzarteigesten von gestern entstanden. Ich kann scheinbar nicht für eine Person kochen/backen.





Aus einem hübschen Buch gab es "Schweineragout mit weißen Bohnen Kichererbsen und Salbei". Weiße Bohnen hatte ich gestern keine zum Einweichen. Ansonsten sind noch Zwiebeln, Knoblauch. Schweineschmalz, Weißwein, Salbei, Tomaten und Salz und Pfeffer dabei.







Übrig ist auch etwas geblieben...

Das Kochbuch ist von Stèphane Reynaud: Schwein & Sohn. Vom gleichen Autor gibt es noch weitere, höchstwahrscheinlich ebenfalls inspirierende Bücher.

Zwei Zitate

"...auch darin zeigt sich, dass das Domus Vinorum vor allem von ausländischen Gästen lebt, denen der Schnaps vor dem Essen nach ungarischer Sitte eher fremd ist."
[Budapester Zeitung]

und dieses hier:

"...doch es wurde auf Ungarisch gesprochen, bösen Zungen zufolge die einzige Sprache der Welt, vor der der Teufel Respekt hat."

[Chico Buarque]

Diese beiden Punkte zusammengenommen, werde ich mich schneller mit den (meisten) ungarischen Sitten als mit der Sprache bekannt befreunden.

Cozza

Vielleicht sollte ich meinem Bart auch mal ein andere Form geben?




Steven Cozza

Mit einem klassischen Racecap sieht das gar nicht so schlimm aus.

Tulpenpizza


Montag, April 12, 2010

Cancellara

Diesen Radwechsel konnte man auf Eurosport nicht sehen (ich zumindest). Unglaublich. Der Vergleich mit einem schweizer Uhrwerk wäre hier zwar platt aber angebracht:

Velo Runner

nach 16 sec. Film kommt Cancellara am Teamfahrzeug durch das Bild gehuscht, nach 33 sec. rauscht das Feld in hohem Tempo heran, aber schaut selbst...

Paris-Roubaix Nachtrag

Huhn auf Paprikabett



Hühnchenschenkel anbraten, Paprika anschließend auch, zerdrückten Knoblauch dazu. Salzen. Dann vermählen und ab in den Ofen.
Lecker.

Von der Bräunung her hätten die Schenkel noch gekonnt, der Paprika war es fast schon etwas zuviel, mir hat es aber gut rein gepasst ;-)

rusty style


Augsburg, Maxstraße

Tulpen II

so sieht es heute aus:



Hübsch.

Pruduzent

auf br-online

Sonntag, April 11, 2010

Cancellara

Der macht's! Schon wieder!
Kette rechts, Durchdrücken, Glückbringer, Gewonnen.
Bravo.