Nach langem Zögern (wegen der Wetterunsicherheit, sicher nicht wegen der körperlichen Form, eh klar ;-)) endlich angemeldet.
[Edit]: Vielleicht sollten wir am Wochenende einen kulinarischen Dreiländer Giro planen?
Montag, Mai 18, 2009
Borstei
Nun wohne resp. arbeite ich schon einige Jahre in München, bin unzählige Male die Dachauer Straße oder die Landshuter Allee entlang gefahren, aber die Borstei ist mir dabei noch nie richtig aufgefallen. Letzte Woche kam ich dann mehr oder weniger zufällig dorthin und wurde sogleich durch die Anlage beeindruckt.
Die Lage ist vielleicht etwas ungünstig im Dreieck zwischen Dachauer Straße, Georg-Brauchle-Ring und Landshuter Allee gelegen, die Bauwerke schlicht. Nichtsdestotrotz verbreitet die Anlage einen Charme, dem ich mich nicht entziehen konnte.
Gerd-Lothar Reschke schreibt:
Wer nicht selber die Gelegenheit hat die Anlage zu besichtigen, kann sich im Internet einige Seiten anschauen:
- Ideenjournal für Architektur
- Historisches Lexikon Bayerns
oder
- München Wiki
Die Lage ist vielleicht etwas ungünstig im Dreieck zwischen Dachauer Straße, Georg-Brauchle-Ring und Landshuter Allee gelegen, die Bauwerke schlicht. Nichtsdestotrotz verbreitet die Anlage einen Charme, dem ich mich nicht entziehen konnte.
Gerd-Lothar Reschke schreibt:
"Ist hier etwas Großes, Besonderes anzutreffen? Nein, eben nicht, und gerade das ist schön. Die Tatsache, daß eine Siedlung ein paar — wenn auch kleine — Geschäfte und Dienstleistungsadressen benötigt (damit man nicht wegen irgendeiner Kleinigkeit wie Milch, Brot, Briefmarken ins Auto steigen und in den nächsten Supermarkt fahren muß), klingt recht banal. Aber auch sie gehört zu den unverzichtbaren Eigenschaften einer Anlage, in der menschliche Werte noch etwas zählen."
Wer nicht selber die Gelegenheit hat die Anlage zu besichtigen, kann sich im Internet einige Seiten anschauen:
- Ideenjournal für Architektur
- Historisches Lexikon Bayerns
oder
- München Wiki
Labels:
München
Kommentare
Nach der -öhem- tiefgreifenden Umstellung hier auf der Seite (selbst der Schockwellenreiter erscheint nach gefühlten 100 Jahren in neuem Glanz), funktioniert die Kommentarfunktion auch wieder. Es geht weiter bergauf.
Nachtragen
möchte ich noch einen kurzen Bericht über den Siebentischwald-Halbmarathon am 19.04.09, der ist mir irgendwie unter den Tisch gefallen.
Die Strecke war ein wenig einfältig, aber für die Organisatoren so sicher leichter zu handhaben bei so einer kleinen Veranstaltung. Die Verpflegung war okay, als Altersklassenerste mit einer Zeit von 1h 46min 37sec (ja, mit so einer Zeit kann man erste werden - die Veranstaltung ist dieses Jahr ziemlich klein ausgefallen, letztes Jahr wäre ich damit nicht mal unter die ersten drei in meiner AK gekommen) habe ich sogar noch ein schickes T-Shirt abstauben können.
Aber lauftechnisch war ich letztes Jahr um die Zeit wesentlich fitter. Dafür klappt es jetzt auf dem Rad umso besser...
Die Strecke war ein wenig einfältig, aber für die Organisatoren so sicher leichter zu handhaben bei so einer kleinen Veranstaltung. Die Verpflegung war okay, als Altersklassenerste mit einer Zeit von 1h 46min 37sec (ja, mit so einer Zeit kann man erste werden - die Veranstaltung ist dieses Jahr ziemlich klein ausgefallen, letztes Jahr wäre ich damit nicht mal unter die ersten drei in meiner AK gekommen) habe ich sogar noch ein schickes T-Shirt abstauben können.
Aber lauftechnisch war ich letztes Jahr um die Zeit wesentlich fitter. Dafür klappt es jetzt auf dem Rad umso besser...
17. Mai in Aichach
Tolles Wetter (fast ein bisschen zu warm sogar) und eine schöne Strecke gab es beim Wittelsbacher Radmarathon - nur die Verpflegung ließ etwas zu wünschen übrig. Ein Start um kurz vor halb neun ist nun wirklich nicht zu spät, um dann bei der (doch relativ spät eingebauten) ersten Verpflegungsstelle gegen 60 km etwas mehr als Wassermelonen, Äpfel und Sponser High-Energy-Riegel aufgetischt zu bekommen. Nun ja, mit etwas Wartezeit kamen auch noch zwanzig Semmeln, davon habe ich mir eine mit Butter bestreichen dürfen... Verbesserungswürdig, gerade wenn man einen (im Vergleich zu der besser ausgestatteten RTF in Kaufering) 15 EUR auf den Tisch legt.
Nach 60km anballern gegen den Wind haben wir uns für die kürzere 120km-Strecke mit Lokalisten-Ergänzung entschieden. Es gab also für die ansonsten im Erdinger Moos heimischen Mitfahrer eine kleine SightseeingTour meiner Hausstrecke inklusive. So kamen wir insgesamt auf stolze 140km mit einem Schnitt von 31km/h - in einer Dreier-Truppe ganz schön viel. Meinten meine Beinchen nachher auch... In diesem Tempo wären die 170km wohl ganz schön viel gewesen - und auch sonst war es ganz gut, dass wir den Verlängerungsteil der Strecke gemieden haben:
Dieser ansonsten schöne Tag ist für einige leider vom Unglück nicht verschont geblieben. Immer wieder erschreckend, wie schnell durch einen Moment des Leichtsinns alles vorbei sein kann. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, dass einige Kilometer weiter sich ein derartiges Drama ereignet, obwohl sicherlich alle Beteiligten diesen Frühlingstag in ihrer Form mit Spaß und Genuss füllen wollten...
Ich fühle mit den Betroffenen.
Nach 60km anballern gegen den Wind haben wir uns für die kürzere 120km-Strecke mit Lokalisten-Ergänzung entschieden. Es gab also für die ansonsten im Erdinger Moos heimischen Mitfahrer eine kleine SightseeingTour meiner Hausstrecke inklusive. So kamen wir insgesamt auf stolze 140km mit einem Schnitt von 31km/h - in einer Dreier-Truppe ganz schön viel. Meinten meine Beinchen nachher auch... In diesem Tempo wären die 170km wohl ganz schön viel gewesen - und auch sonst war es ganz gut, dass wir den Verlängerungsteil der Strecke gemieden haben:
Dieser ansonsten schöne Tag ist für einige leider vom Unglück nicht verschont geblieben. Immer wieder erschreckend, wie schnell durch einen Moment des Leichtsinns alles vorbei sein kann. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, dass einige Kilometer weiter sich ein derartiges Drama ereignet, obwohl sicherlich alle Beteiligten diesen Frühlingstag in ihrer Form mit Spaß und Genuss füllen wollten...
Ich fühle mit den Betroffenen.
Sonntag, Mai 17, 2009
Samstag, Mai 16, 2009
Curry73
Holger Stromberg hat in München eine Currywurstbude eröffnet. Bei Gelegenheit werde ich mich als Tester zur Verfügung stellen und anschließend berichten.
Änderungen und das ewig gleiche
Nun hat die Seite tatsächlich wieder eine Funktion, mit der in die Vergangenheit geblättert werden kann. Prima Sache das.
Gleich bleibt allerdings, daß eine Idee die nächste jagd.
Es wäre halt mal an der Zeit auch an diese Verwirklichung zu denken, und die ersten Schritt zu gehen.
Vielleicht hilft ja bereits heute die Lottofee - wobei - soviel brauchen wir eigentlich auch nicht.
Gleich bleibt allerdings, daß eine Idee die nächste jagd.
Es wäre halt mal an der Zeit auch an diese Verwirklichung zu denken, und die ersten Schritt zu gehen.
Vielleicht hilft ja bereits heute die Lottofee - wobei - soviel brauchen wir eigentlich auch nicht.
Donnerstag, Mai 07, 2009
Schon wieder Rad

So lässig die Räder geworden sind, warum um Himmels Willen denn so unpassende Kettenblätter. Die gibt es auch in "Nichtgrau"...
Montag, Mai 04, 2009
03. Mai in Kaufering
Die erste Veranstaltung aus der Terminliste wäre schon mal abgehakt - tolles Wetter gabs auch und pünktlich zum Kontrollschluss waren wir nach etwa 150 km wieder in Kaufering angekommen. Mit einem Schnitt (auf den man ich auch stolz sein darf): 29,36 km/h. Klappt aber auch nur, wenn man nicht allein, sondern in einer fitten Truppe unterwegs ist. Einige Impressionen von der tollen Strecke hänge ich an...
Dienstag, April 28, 2009
Radl
Als ich mir das angeschaut habe, ist mir der Mund aber sowas von offen gestanden.
Unglaublich wie elegant und leicht die Akrobatik ausschaut.
Unglaublich wie elegant und leicht die Akrobatik ausschaut.
Donnerstag, April 23, 2009
Motorradl


Gestern habe ich eine zweite Schönheit namens Victoria gesehen und bewundert. Gefällt mir auch sehr gut.
Donnerstag, April 09, 2009
Dienstag, April 07, 2009
Wieder da
Der erste post-vakazionale Eintrag: Es war schön, es war anstrengend, es hat Spaß gemacht und: es war soooo kurz!
Der fleißige Robert hat schon eine Auswahl an Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - nicht wundern, es handelt sich tatsächlich nur um Bilder, auf denen wir in Radlkluft abgebildet sind. Wir sind schrecklich viel gegen den Wind gefahren :-) Und den ein oder anderen passo oder monte haben wir natürlich auch stolz erklommen.
DIe Katze war auch eine erstaunlich gute und angenehme Beifahrerin, auch in der Ferienwohnung hat sie sich (siehe Foto) gut arrangieren können.
Wenn man unsere Urlaubskasse im Nachhinein betrachtet, könnte man auf die Idee kommen, wir hätte ein Monatskontingent in einer Woche verfuttert.... dabei kam es uns gar nicht so viel vor. Am ersten Abend gab es Pizza aus meinem Teig und am letzten eine gigantisch gute (machst du das bitte nochmal?) Focaccia nach Roberts Art... Und ich glaube über die Woche verteilt zwei Kilo Kekse :-)
Haben wir aber alles in Beinkraft umgesetzt! ;-)
So konnten wir zwei recht lange Touren (über 110 km) inklusive Passo Ballino, Passo Duron, Passo Ampola, Lago di Ledro, Passo San Giovanni, Monte Bondone und Passo Udalrico in Angriff nehmen. Erholt haben wir uns dann mit zwei kleineren Touren, am ersten Nachmittag nach Salve Regina, später dann über Monte Velo und Santa Barbara. Ach ja, und noch eine an der Ostseite des Sees entlang über 60 km hin und zurück in Rekordgeschwindigkeit (wir haben uns die Seele aus dem Leib getreten!), um dann bei Meckis Radlladen mit der schönen Hard- und Software für den Fahrradler ein alkoholfreies Paulaner (oder einen aber eher weniger erwähnenswerten Cappucino) zu schlürfen.
Ach ja, auch den Jogging-/Radweg entlang der Sarca von Torbole bis Arco haben wir an einem Morgen joggend ausprobiert, nur der Rückweg ging leider teilweise durch Industriegebiet. Den durchregneten Sonntag haben wir zur Lektüre und zum Schwimmbadtest genutzt - anschließend zwei Cappuccione an der Piazza in Arco. Auch das Frühstück dort ist empfehlenswert, wenn auch der Anblick eines Sarges morgens, sowie des ein oder anderen vor die Kirche fahrenden Leichenwagens zum Frühstück etwas gewöhnungsbedürftig ist....
Als einziges Negativum bleibt di (Un-)bequemlichkeit der Betten in unserer ansonsten schönen, wenn auch etwas hellhörigen Unterkunft zu bemerken. Die ein oder andere Nacht wurde so eher unangenehm lang... Aber die Lage war sehr prima, die Wohnung sehr geräumig mit einer prima Küche. ARD wäre am Sonntag Abend nicht verkehrt gewesen, aber die Bahnrad-WM auf Eurosport ging auch :-).

Der fleißige Robert hat schon eine Auswahl an Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - nicht wundern, es handelt sich tatsächlich nur um Bilder, auf denen wir in Radlkluft abgebildet sind. Wir sind schrecklich viel gegen den Wind gefahren :-) Und den ein oder anderen passo oder monte haben wir natürlich auch stolz erklommen.
DIe Katze war auch eine erstaunlich gute und angenehme Beifahrerin, auch in der Ferienwohnung hat sie sich (siehe Foto) gut arrangieren können.
Wenn man unsere Urlaubskasse im Nachhinein betrachtet, könnte man auf die Idee kommen, wir hätte ein Monatskontingent in einer Woche verfuttert.... dabei kam es uns gar nicht so viel vor. Am ersten Abend gab es Pizza aus meinem Teig und am letzten eine gigantisch gute (machst du das bitte nochmal?) Focaccia nach Roberts Art... Und ich glaube über die Woche verteilt zwei Kilo Kekse :-)
Haben wir aber alles in Beinkraft umgesetzt! ;-)
So konnten wir zwei recht lange Touren (über 110 km) inklusive Passo Ballino, Passo Duron, Passo Ampola, Lago di Ledro, Passo San Giovanni, Monte Bondone und Passo Udalrico in Angriff nehmen. Erholt haben wir uns dann mit zwei kleineren Touren, am ersten Nachmittag nach Salve Regina, später dann über Monte Velo und Santa Barbara. Ach ja, und noch eine an der Ostseite des Sees entlang über 60 km hin und zurück in Rekordgeschwindigkeit (wir haben uns die Seele aus dem Leib getreten!), um dann bei Meckis Radlladen mit der schönen Hard- und Software für den Fahrradler ein alkoholfreies Paulaner (oder einen aber eher weniger erwähnenswerten Cappucino) zu schlürfen.
Ach ja, auch den Jogging-/Radweg entlang der Sarca von Torbole bis Arco haben wir an einem Morgen joggend ausprobiert, nur der Rückweg ging leider teilweise durch Industriegebiet. Den durchregneten Sonntag haben wir zur Lektüre und zum Schwimmbadtest genutzt - anschließend zwei Cappuccione an der Piazza in Arco. Auch das Frühstück dort ist empfehlenswert, wenn auch der Anblick eines Sarges morgens, sowie des ein oder anderen vor die Kirche fahrenden Leichenwagens zum Frühstück etwas gewöhnungsbedürftig ist....
Als einziges Negativum bleibt di (Un-)bequemlichkeit der Betten in unserer ansonsten schönen, wenn auch etwas hellhörigen Unterkunft zu bemerken. Die ein oder andere Nacht wurde so eher unangenehm lang... Aber die Lage war sehr prima, die Wohnung sehr geräumig mit einer prima Küche. ARD wäre am Sonntag Abend nicht verkehrt gewesen, aber die Bahnrad-WM auf Eurosport ging auch :-).
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